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SPENDENAUFRUF ERFOLGREICH BEENDET - Tierschutz non-stop: Fangaktionen und Kastration verwilderter Katzen im Dreiländereck CH-D-F

Sie leben oft versteckt, hungern, sind gezeichnet von Krankheit, Verletzungen und vermehren sich ständig

August 2019: Auf einem Bauernhof in F-Helfrantzkirch haben wir bisher 5 Kätzinnen fangen können und kastrieren lassen. Einen Wurf von 5 Kitten haben wir übernommen, damit sie nicht wie die anderen Katzen auf dem Hof, unterernährt und ohne ausreichende medizinische Versorgung ihr Leben frissten müssen. Leider sind die Kitten alle an Calicivirus erkrankt, die Tierarztkosten für die Behandlung und stationäre Aufnahme lagen bei 600,- Euro.

 

Juli 2019: Und wieder konnten tierliebe Anwohner mit unseren Katzenfallen in einem Dorf im Elsass einen noch relativ jungen, unkastierten Kater fangen, der von uns bereits kastriert und dann wieder freigelassen wurde. Er wird weiterhin gefüttert, da er sehr scheu ist. Zähmen und vermitteln leider nicht möglich. Kurz zuvor konnten dort noch ein Kater und eine wunderschöne weisse Kätzin gefangen werden - alle leider verwildert und kaum zähmbar. Auch sie werden ab und an gefüttert. Es ist traurig, dass wir nicht mehr für all diese verwilderten Katzen tun können.

Juni 2019: In einem elsässischen Dorf wird uns von Nachbarn die füttern eine wilde Mutterkätzin mit einem Wurf Kitten gemeldet. Wir können die Mama noch am gleichen Tag fangen und kastrieren lassen. Die kitten müssen wir noch fangen und unterbringen um sie zu zähmen. Es ist entmutigend: die Leute die füttern haben einen unkastrierten Kater und keinerlei Einsicht, dass sie dieses Problem mit verursachen!

Juni 2019: In einem kleinen Dorf im Markgräflerland hat eine halbwilde Kätzin vier Junge in einer Scheune geworfen. Die Anwohner, die die Mutter fütterten, meldeten sich bei uns. Unsere Kollegin konnte die Mamakatze und alle vier ca. 9 Wochen alten Kitten, die schon sehr wild und kratzbürstig sind, innerhalb 2 Tagen fangen. Die Mama ist bereits kastriert und wird an der Futterstelle weiterhin von den Anwohnern versorgt - die Kitten hat ein befreundeter Verein übernommen, da wir keinen Platz mehr haben. Sie zu zähmen wird viele Wochen dauern.

Juni 2019: Auf einem Bauerhof bei einem alten Paar lebt mind. ein halbes Dutzend unkastrierter Katzen. Die kitten aus dem Wurf einer Kätzin konnten wir fangen und in einer Pflegefamilie unterbringen. Die anderen Katzen versuchen wir in den nächsten Wochen nach und nach einzufangen und kastrieren zu lassen. Sie sind sehr wild, das Fangen wird viel Zeit in Anspruch nehmen - die Fahrten zum Tierarzt jeweils auch - wir opfern manchmal ganze Wochenenden, nur damit ein halbes Dutzend Katzen kastriert werden kann.

Juni 2019: Nur wenige Tage nach der Kätzin mit der vereiterten Gebärmutter ging am gleichen Futterplatz ein unterernährter, sehr scheuer, aber nicht komplett wilder Kater in die Falle. Auch er wurde kastriert, auf Leukose und FIV getestet und gegen Parasiten und entzündete alte Wunden behandelt. Dass er mal Besitzer gehabt haben muss, sahen wir an seinen Eckzähnen: man hat sie ihm bis auf's Zahnfleisch absägen lassen. Und dann wurde er vermutlich irgendwann ausgesetzt. Er ist jetzt in Sicherhein in einer unserer Pflegefamilien.

Juni 2019: Und wieder haben wir eine verwilderte Bauernhof-Kätzin gefangen - sie hatte eine schlimme Gebärmuttervereiterung und die Kastration kam für sie wirklich in letzter Minute, sonst wäre sie elendig daran zu Grunde gegangen.

Mai 2019: Wir haben aufgrund der vielen Anfragen, verwilderte Katzen zu fangen und zu kastrieren, neue Fallen gekauft.

Mai 2019: Zwei weitere Katzen ohne Besitzer, die zu tierlieben Menschen zu fressen kommen, haben wir gefangen und kastriert. 
Einer war der zahme, von seiner Besitzerin zurück gelassene Mäxle, den wir in die Vermittlung aufnehmen konnten. Der andere, ein älterer verwahrloster und geschwächter Kater ohne Chip und Besitzer, den eine tierliebe Frau weiterhin bei sich füttern wird.

April 2019: Einen streunenden, sehr wilden Kater, den eine Kollegin mit der Falle fangen konnte, wollten wir kastrieren. Da er aber Leukose und FIV positiv war und eine fortgeschrittende vereiterte Ohrentzündung hatten, haben wir ihn schweren Herzens erlöst, da eine tägliche medizin. Versorgung wegen seiner Wildheit nicht möglich war. "Gute Reise armer Bub - Du hast lange Jahre ungesehen gelebt und gelitten."


Januar 2019: Wie rettet man das Leben von hunderten Streunertieren? Indem man ein einziges kastriert! Durch die Kastration von verwilderten Hauskatzen bzw. besitzerlosen Dorf- oder Straßenkatzen verhindern wir, dass weiterhin ungewollter Nachwuchs geboren wird, der draussen in Scheunen, leer stehenden Gebäuen, Gewerbeflächen und auch auf Bauenhöfen und in Dörfern oft ein jämmerliches Dasein fristen muss.
Dieses Leben ist für die Katzen geprägt von Hunger, dadurch bedingt höhere Krankheitsanfälligkeit, Parasiten, Stress und Verletzungen durch Revierkämpfe und Strassenverkehr, Fallen, Jäger usw.

Im vergangenen Sommer und Herbst konnten wir an verschiedenen Orten im südlichen Elsass, darunter Hégenheim, Blotzheim, Palmrainbrücke, Attenschwiller, Bettlach u.a. circa 40 Katzen fangen und kastrieren, einige davon waren jung genug um gezähmt zu werden, ein paar sehr kranke mussten wir erlösen lassen.
Die übrigen Kätzinnen und Kater sind kastriert und auf Leukose und FIV getestet und gegen Parasiten behandelt wieder an ihrem Einfangort frei gelassen worden. Darunter war ein Bauernhof in F-Bettlach, hier sind nun ca. ein Dutzend Katzen kastriert und es gibt dadurch extrem viel weniger unerwünschten Nachwuchs. Ein grosser Dank an dieser Stelle an unsere Kollegin Line, die monatelang auf der Lauer lag, um alle Katzen zu fangen!
Vor der Kastrationsaktion wurden überzählige Katzen vom Bauern erschossen, kleine und schwache Kitten fielen Krankheiten oder Greifvögeln zum Opfer.

Die Kastrationen und medizinischen Tests und Untersuchungen (darunter teils Röntgen, Zähne ziehen, Parasitenmittel etc.) kosten im Schnitt pro Tier ca. mind. 80,- Euro.

Solche Aktionen können wir nur Dank Spenden von tierlieben Unterstützern finanzieren. Damit wir auch in 2019 weiterhin diese Tierschutzaufgabe in dem uns möglichen Umfang weiter führen können, sind wir auf Spenden angewiesen.

Danke im Namen der Katzen, denen wir helfen konnten. Ein Grossteil davon ist auf den Fotos zu sehen.

3137 Euro BISHER ERHALTEN
3130 Euro BENöTIGT

Danke an: Stefan Platz, Claudia Wiggenhauser, Christian Geiger, Annica Grimm, Stefanie Fahrner, Annica Grimm, Tanja Graf & Amadeus, Vreni Noirjean, Christian Geiger, Edith Pia Probst, Annica Grimm, Sabine Sellhorn, Lucette Aman, Doris Nafzger, Tanja Graf, Christine Wölfle, Constanze Gerschner, Daniela Brechbuehler, Gaby Maier, Simon Guggenberger, Nicole Heinig, Christoph Ganter, Stefan und Mireille Brodbeck, Annica Grimm, anonyme Spenderin, Flavia Jäger, Cynthia Graf, Claudia Wiggenhauser, Lucette Aman, Annica Grimm, Christian Geiger, Fam. Klein, Daniela Grossen, Susanne Birgit Pataki, Edith Pia Probst, Carola Sonderegger, Andrea Jaehnig, T. Schmid & B. Deiss, Katharina Ruser, Susanne Zbinden Jung, Sabine Charlotte Strittmatter, Lucette Aman-Klein, Sandra Inderbitzin, Chantal Albrecht, Gitte Ruch, Katharina Ruser, Alvaro Arce, Christian Geiger, Lucette Klein, Kai und Nathalie Müller, Susanne Birgit Pataki, Steffen Schwarz, Doris Nafzger

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